MGTOW und der Glaube

Werte Leser! Im heutigen Beitrag möchte ich mich einem, für die MGTOW-Szene betrachtet, eher ungewöhnlichem und selten repräsentierten Thema widmen: Dem Glauben in Gott.

Ich möchte mich an dieser Stelle euch gegenüber als überzeugten Katholiken „outen“. Mittels diesem Beitrag möchte ich allen gläubigen MGTOWs oder Gläubigen, welche es werden wollen/könnten Mut zusprechen und aufzeigen, weshalb sich dahinter keinerlei Widerspruch verbirgt.

Der Glaube in MGTOW

Seien wir offen. Die allermeisten MGTOWs sowie Contentproducer haben kein Interesse an der Religion/Gott oder lehnen dies teils offen ab. Doch was bedeutet dies für diejenigen MGTOWs, welche sich nach wie vor als Gläubige verstehen und auch weiterhin verstehen wollen? Die Antwort hierauf ist recht einfach gefunden: Rein gar nichts.

Ein MGTOW zu sein bedeutet lediglich, dass man(n) seinen eigenen Weg geht. Eine darüber hinausgehende, tiefere Bedeutung versteckt sich in diesem Akronym nicht. Ob der jeweilige Mann diesen Weg mit oder ohne Gott an seiner Seite gehen will, ob jeder überhaupt an selbigen glaubt, ist jedem völlig selbst überlassen. Die Entscheidung eines MGTOWs ein religiöses Leben zu führen ist ebenso zu respektieren, wie ein Leben außerhalb von religiösen Geboten.

Christliche Grundlagen des MGTOW

Der Sinn des religiösen Lebens ist es doch das Werk Gottes in Form einer Familie und Kindern fortzusetzen, oder? Ganz so ist es nicht, dass in der Vergangenheit eine Verwechslung biblischer Texte, mit den romantischen Vorstellungen ala Marketing oder Hollywood, stattfand, belegen folgende Passagen aus der Bibel.

Bevor wir damit jedoch beginnen, möchte die Geschichte des Sündenfalls nochmals wiederholen:

(…) Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet. Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben. Sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. (…)

I. Buch Mose (3), Vers 1-6

Kurz zusammengefasst: Der Teufel (in Person der Schlange) verführte Eva (die erste Frau) dazu von der Frucht des Baumes zu kosten, welche die Erkenntnis von Gut und Böse enthält und gab diese an Adam (dem ersten Mann) weiter. Dadurch gelang die Sünde und das Übel in die Welt.

Betrachtet man(n) dies fällt es nicht schwer nachzuvollziehen weshalb Friedrich Nietzsche im Bezug auf die Frau meinte: „Die Frau war Gottes zweiter Fehler„.

(…) Zu der Frau sprach er (…) nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen. (…)

I. Mose (3), Vers 16

Diese Stelle verdeutlicht nach welchem Typus Mann sich eine Frau wirklich seht. Nicht nach den freundlichen, herzlichen, gutmütigen Mann, nein! Nach dem herrischen Typen, welcher dem auch durch seiner äußeren Erscheinung gerecht wird. Kurz gesagt: Dem Alpha.

(…) alle Menschen sind Lügner (…)

Römer (3), Vers 4

Nun gilt es festzuhalten, dass Menschen nicht durchgehend lügen. Wohl aber, wenn es darum geht sich einen Vorteil zu verschaffen oder sich selbst in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Aus diesem Grunde geben Frauen häufig auch an Interesse am freundlichen, gutherzigen Mann zu haben, das für sie lediglich der Charakter des Mannes entscheidend sei und Werte wie Geld, Aussehen oder sozialer Status für sie völlig hintergründig seien. Dennoch sieht man sie (beinahe) ausschließlich mit den Alphas und/oder Wohlhabenden und/oder Einflussreichen rumbundlen.

(…) bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau (…) Wenn du aber auch heiratest (…) solche werden aber auch Trübsal im Fleische haben (…)

I. Korinther (7), Vers 27

Das Fazit der Bibel ist sehr eindeutig: Haltet von Frauen, insbesondere der Ehe Abstand. Somit ist das Leben als MGTOW näher an der Vorstellung der Bibel, als an dem was man uns allgemein weismachen möchte.

9 Gedanken zu „MGTOW und der Glaube

  1. Hallo Thales,
    ich selber bin nicht gläubig, sehe aber auch keinerlei Widerspruch darin, gläubig und MGTOW zu sein.
    Vor Allem, wenn man wirklich nur die Bibel heranzieht und eben nicht den Blödsinn, den die Kirchen aus der Religion gemacht haben.
    Denn die Kirchen sind ja auch nur Wirtschaftsunternehmen, denen es nicht um das Wohl der Mitglieder geht, sondern um den Finanziellen Benefit.
    Man könnte ja sogar Jesus als einen der ersten MGTOW ansehen.
    Er hat nur damals schon das gemacht, was auch heute aktuell viele Menschen ins Gefängnis gebracht hat, oder sogar das Leben gekostet hat.
    Er ist denen eine Gefahr geworden, die sich das Tauschmittel, also Geld unter den Nagel gerissen haben und Diesem einen Selbstzweck verpasst haben.
    Dafür musste Er letztendlich am Kreuz sterben, so zumindest eine Erklärung, die ich vor einiger Zeit in einem hochinteressanten YouTube Video eines Vortrages gesehen habe.
    Da ging es um die Sprachverwirrung.
    Lief über drei Stunden, aber so etwas interessiert mich unter anderem wirklich, da ist kein Fernsehprogramm mehr erforderlich. 😉
    Die Lebenszeit ist auch viel zu kostbar, um diese mit sinnlosem Unterhaltungszeug für die Massen zu vernichten.
    Fernseher verbannen ist damit der erste Schritt zu einem erfüllten Leben.
    Worüber ich mir bei der Schöpfungsgeschichte schon so oft Gedanken gemacht habe ist, warum die Erkenntnis eine Sünde sein soll.
    Erkenntnis heißt doch, seinen eigenen Verstand zu benutzen und nicht nur von Anderen vorgegebene Dinge einfach als gegeben hinzunehmen.
    Wer hatte, oder hat also ein Interesse daran, daß die Menschen Ihren Verstand nicht benutzen und damit zwangsweise vorgegebene Dinge einfach als gegeben annehmen müssen?
    Und wenn Jemand nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, wäre somit jede Handlung neutral, also letzten Endes sogar, einen anderen Menschen zu töten.
    Da könnte man echt Stundenlang philosophieren. 🙂

    Viele Grüße, Andi

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