Die beiden Flügel des MGTOW

Wie bei sämtlichen Philosophien handelt es sich, auch bei MGTOW, nicht um einen einheitlichen, geschlossenen Block. Vielmehr existieren unterschiedliche Strömungen, beziehungsweise „Flügel“, deren beiden Wichtigsten ich im folgenden Beitrag ein wenig näher ausführen und erörtern werden.

Vorab gilt es zu betonen, dass es keinen „richtigen“ oder „falschen“ Flügel gibt. Da es sich bei MGTOW um eine zutiefst individualistische Lebensphilosophie handelt, liegt es bei jedem MGTOW selbst, mit welchem Flügel er sich stärker identifizieren kann. Ebenso ist es völlig legitim sich mit beiden Flügeln zu identifizieren, da diese sich im Grundsatz nicht widersprechen.

Der „gesellschaftliche Flügel“

Zunächst existiert in der MGTOW-Community der „gesellschaftliche„, beziehungsweise „gesellschaftskritische Flügel„. In ihm spielen die biologischen Imperative der Frau eine eher untergeordnete Rolle. Im wesentlichen Vordergrund steht hier, wie die Bezeichnung es bereits erahnen lässt, die Kritik an der Gesellschaft im Allgemeinen.

Im Zentrum der Kritik stehen der allgemein herrschende Gynozentrismus, der Feminismus als Ganzes sowie die offen und ohne jede Konsequenz auslebbare und allgemein praktizierte Misandrie. Für alle drei Themengebiete folgen im Weiteren noch gesonderte Beiträge, welche sich im Detail damit auseinander setzen werden.

Was den gesellschaftlichen Flügel – im Wesentlichen – vom „philosophischen Flügel“ separiert, ist der Umstand, dass diese sich im Grundsatz ein Leben mit einer Frau samt Kindern vorstellen könnten. Voraussetzung hierfür wäre jedoch die fundamentale Änderung der gesellschaftlichen sowie gesellschaftlichen Lage.

Der „philosophische Flügel“

Neben dem soeben erörterten gesellschaftlichen Flügel, existiert als Zweite Hauptströmung des MGTOW der „philosophische Flügel“ , zu welchem ich mich persönlich zähle. In ihm stehen die biologischen Imperative der Frau im Vordergrund, welche ebenso wie der Gynozentri- und Feminismus sowie die Misandrie als unabänderliche Postulate gelten, welche es zu akzeptieren gilt.

Im Zentrum steht hier die Hypergamie, der Solipsismus der Frau sowie die unterschiedlichen Sexualstrategien – welche eine für sich betrachtet völlig eigene Dynamik entfalten – zwischen den beiden Geschlechtern. Auch hier werden für die einzelnen Themengebiete eigene Artikel folgen, welche sich im Detail mit ihnen auseinander setzen.

Was den philosophischen Flügel schlussendlich vom gesellschaftlichen differenziert ist der Umstand, dass der philosophische Flügel gesellschaftliche/rechtliche Änderungen für schlicht nicht möglich erachtet. Zudem, aufgrund der biologischen Imperative der Frau, den Gedanken der romantischen Liebe, wie er in Kunst, Medien und Gesellschaft skizziert wird, als realitätsfern ansieht und ihn aus diesem Grund ablehnt. In der Konsequenz beschränkt der größte Teil des philosophischen Flügels, mich eingeschlossen, den Kontakt zu Frauen auf ein Minimum und drosselt diesen maximal auf beruflichen oder gelegentlichen sexuellen Kontakt, wie beispielsweise den Besuch einer Prostituierten. Lediglich die MGTOW-Munks (Mönche) verzichten vollständig auf sexuelle Kontakte.

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