Die Vokabeln des MGTOW

Wie in sämtlichen politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Lehren existiert auch in MGTOW ein Repertoires an Fachbegriffen, welche elementar zur vollständigen Erfassung sämtlicher Inhalte sowie zum Austausch innerhalb der Community sind.

Im Folgenden möchte ich euch einen Überblick über sämtliche, gängige Begrifflichkeiten („Vokabeln“) liefern. Auf einige Begrifflichkeiten wird meinerseits noch in gesonderten Beiträgen näher eingegangen.

Manosphere

Unter der „Manosphere“ versteht man im Wesentlichen ein informelles Netzwerk von Blogs, Foren und Internetseiten, welche sich (nahezu) ausschließlich – wie der Name bereits vermuten lässt – mit männlichen Befindlichkeiten und Eigenschaften beschäftigt. MGTOW ist ein fester Bestandteil der Manosphere.

Blue/Red/Black Pill

Innerhalb der Manosphere und MGTOW existiert die metaphorische „blaue, rote sowie schwarze Pille„. Die Metapher entstammt dem Film Matrix aus dem Jahr 1999, in welchem der Hauptcharakter Neo vor die Wahl gestellt wird sein bisheriges Leben in der Matrix fortzusetzen (blaue Pille) oder die reale Welt außerhalb der Matrix sehen (rote Pille) zu können.

Im übertragenden Sinne wird innerhalb der MGTOW-Philosophie von dem Verbleiben im bisherigen Bild der Frau, der Gesellschaft und der Beziehung (blaue Pille) sowie der Öffnung für die Wahrheit (rote Pille) – besonders im Hinblick auf das wahre Wesen der Frau – unterschieden. Einige MGTOWs verzichten gänzlich auf sexuellen Kontakt zu Frauen (schwarze Pille). Sie werden häufig auch als MGTOW-Munks (MGTOW-Mönche) bezeichnet.

Gynozentrismus

Unter dem „Gynozentrismus“ versteht man den Umstand, dass weibliche
Interessen, Bedürfnisse, Gefühle und Sichtweisen stets im Mittelpunkt der Gesellschaft sowie dem öffentlichen Diskurs stehen und grundsätzlich über jenen der männlichen gestellt werden.

Misandrie und Misogynie

Unter der „Misandrie“ wird der Hass/die Verachtung/die Antipathie gegenüber Männer im Allgemeinen verstanden. Den Gegenpol hierzu bildet die „Misogynie„, welchen den Hass/die Verachtung/die Antipathie gegenüber Frauen beschreibt.

Hypergamie

Im Grundsatz versteht man unter der „Hypergamie“ das Einheiraten einer Frau von niedrigem sozialen und/oder sozialen Statuses in einen höheren Stand. In der MGTOW-Philosophie wird der Begriff der Hypergamie jedoch ein wenig expansiver betrachtet. So muss nicht zwingend eine Heirat oder überhaupt eine Beziehung im Spiel sein und das Interesse am Mann nicht wirtschaftlicher oder sozialer Natur sein, vielmehr fällt darunter sämtliches, wovon eine Frau von einem Mann profitieren kann. Dies kann – um ein Beispiel zu nennen – auch das Verfassen einer Hausarbeit für die Universität sein, um so in diesem Beispiel von der geistigen Überlegenheit des Mannes aktiv zu profitieren. Wir MGTOWer sehen die Hypergamie als festen Bestandteil der weiblichen Natur an.

Kurz formuliert: Eine Frau interessiert sich nicht für ihren Partner, sie ist lediglich an dem interessiert, was dieser ihr bieten kann.

Solipsismus

Unter dem „Solipsismus“ versteht man grundsätzlich die These, dass lediglich das „eigene Ich“ und das eigene Bewusstsein existent ist. MGTOW sieht den Solipsismus, genauso wie die oben erörterte Hypergamie, als festen und unabänderlichen Bestandteil der weiblichen Natur an. Frauen sind von ihrer Natur aus nicht in der Lage andere Menschen wahrzunehmen. Personen in ihrem Umfeld – insbesondere Männer – kann sie lediglich als Figuren, wie beispielsweise in einem Roman oder Film vorkommend, wahrnehmen und ist somit auch nicht in der Lage irgendeine Form von Mitgefühl mit ihnen zu empfinden.

Alpha(-typus) (Alternativbezeichnung: Chad)

Unter den „Alphas“ werden in der Menosphere Männer mit besonders maskulinem Erscheinungsbild bezeichnet. Sie sind im Regelfall überdurchschnittlich groß, kräftig gebaut und im Besitz von stark männlichen Gesichtszügen. Sie stellen rund 20% der Männerschaft dar und strahlen aufgrund ihres Äußeren ein hohes Maß an genetischer Überlegenheit aus, wonach sich Frauen im Hinblick auf ihre Nachkommen primär orientieren.

Aus diesem Grunde sind die Alphas auch die einzigen Männer, zu welchen sich eine Frau sexuell hingezogen fühlen kann. Den Kontrast hierzu bildet der Beta(-typhus), welchem der überwiegende Anteil der Männerschaft angehört.

Beta(-typus)

Unter den „Betas“ werden in der Menosphere Männer bezeichnet, welche nicht den gängigen Schönheitsnormen entsprechen. Sie sind im Kontrast zum Alpha häufig von geringerer Körpergröße, schwächerer Statur und mit einem weniger attraktiven Gesicht sowie in einigen Fällen mit Behinderungen (Stottern, Stoffwechselstörungen,…) gestraft. Sie stellen mit rund 80% die Mehrheit Männerschaft dar und sind für Frauen, welche darauf ausgerichtet sind, möglichst überlebensfähige Nachkommen zu gebären, genetisch minderwertig und somit sexuell nicht von Interesse.

Betamänner haben vor dem Zugehen auf das 30. Lebensjahr sehr geringe Chancen auf eine Beziehung. Ihr Erfolg ist dabei maßgeblich von zwei Faktoren abhängig. Zum Einen sind sie darauf angewiesen ihren „Marktwert“, sofern dies nicht bereits durch ihre Eltern geschehen ist, durch Qualifizierung (ordentliche Lehre/Studium) um so „wenigstens“ als Versorger dienen zu können. Zum Anderen sind sie auf den Misserfolg der Frauen bei den Alphas angewiesen. Die Koinzidenz zwischen dem steigenden Alter/Wohlstand und dem zunehmenden Erfolg bei Frauen ist kein Zufall. Nach der Abweisung durch den Alphatypus sehen sich Frauen ,am Ende ihrer Zwanziger gezwungen, ihre Ansprüche zu senken und sich dem Betatypus zu widmen, bevor sie die „Wall“ erreichen und ihr sexueller Marktwert rapide zu sinken beginnt. Der Betamann wird dabei nichts anderes als ein „Trostpreis“ bleiben, was seine Partnerin ihn auch immer wissen lassen wird.

Sigma(-typus)

Unter dem „Sigmamann“ versteht man einen Sondertypus des Mannes zwischen Alpha und Beta. Sigmamänner sind von durchschnittlicher Attraktivität, haben bereits einiges an Ressourcen akkumuliert und könnten bei Frauen durchaus Erfolg haben. Da sie jedoch bereits die rote Pille eingenommen und die Inhalte des MGTOW bereits tief verinnerlicht haben, meiden sie jedoch von sich aus das Führen einer Beziehung mit einer Frau.

NAWALT

NAWALT“ stellt das Akronym für den Satz „Not all women are like that“ dar, eine von MGTOW Gegnern häufig gebrauchte Phrase. In unserer Philosophie ist dies eine Umschreibung für Frauen, welche sich ihrer Natur aktiv widersetzen und nicht in dem – von MGTOW ermittelten – Frauenbild erkennbar scheinen. Wichtig ist hierbei zu betonen, dass es sich bei dieser Frauengruppe um einen verschwindend geringen Anteil handelt, weit unterhalb des Promillebereiches.

White Knights

Der „White Knight“ (dt. weißer Ritter) stellt eine Metapher für den – vermeintlich – „edlen“ und uneigennützigen, männlichen Helfer dar, welcher der Frau aus ihren – meist völlig selbstverschuldeten – Schwierigkeiten heraushelfen möchte.

Eines der prominentesten Beispiele hierfür ist wohl ein Ausschnitt aus einer indischen Fernsehsendung. In diesem Beispiel attackiert eine Teilnehmerin der Sendung einen gegenüberstehenden Mann mit einer Ohrfeige. Unmittelbar nachdem dieser sich, gegen diesen gewaltsamen und widerrechtlichen Angriff, zur Wehr setzen wollte, stürmte eine Heerschar an weißen Rittern aus dem Team/Publikum auf ihn zu und schlug ihn zu Boden. Ein typischer Fall der „Umkehrung der Schuld“ von der Frau als – vermeintlich unschuldiges Opfer – auf den Mann, als Täter.

TFL, Incel und MRA

Unter den „TFLern“ (True Forced Loneliness  – Die zur Einsamkeit gezwungenen) versteht man Männer welche, sei es nun aus mangelnder Attraktivität (fehlender genetischer Dominanz), fehlendem sozialen Statusses oder fehlender finanzieller Möglichkeiten, keinerlei Chancen auf dem Partnermarkt besitzen.

Die „Incels“ (involuntary celibacy – unfreiwillig zölibatär Lebende) sind eng verwandt mit den TFLern. Sie unterscheiden sich jedoch dahingehend von ihnen, dass sie wesentlich radikaler/extremer auftreten und häufig einen starken Hang zur Misogynie besitzen.

Unter den „MRAs“ (Men’s Rights Advocate – Männerrechtler) versteht man die Anhänger/Mitglieder der, insbesondere im angloamerikanischen Raum sehr aktiven – Männerrechtsbewegung.

Alle drei gehören, ebenso wie MGTOW, fest der Menosphere an.

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Nachwort

Das Glossar erhebt meinerseits keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten sich weitere Begrifflichkeiten ergeben, werde ich diese Nachtragen. Auch bin ich für einen weiteren Begriffsvorschlag in den Kommentaren oder per Email offen und danke im Voraus.

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